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Feuerwehrhaus

Das Duracher Feuerwehrhaus mit den vier Hallen für die Einsatzfahrzeuge.

 

 

Das Feuerwehrhaus besteht derzeit aus dem Hauptgebäude mit den vier Fahrzeughallen. Im Hauptgebäude sind neben den Fahrzeughallen auch die Einsatzzentrale, der Schulungs- und Gemeinschaftsraum, eine Schlauchwaschanlage mit Trocknungsturm und ein kleines Feuerwehrmuseum enthalten. Die beiden Anbauten in südlicher Richtung bieten weiteren Raum für Lagermaterial, Anhänger und die Oldtimer.

 

Chronologie unseres aktuellen Feuerwehrhauses:

Das Feuerwehrhaus einer Gemeinde ist alles andere als ein Prestigeobjekt. Das schmucke Gebäude ist vielmehr die logische Folge ständig steigender Aufgaben moderner Feuerwehren, die entsprechende Gerätschaften und Räumlichkeiten voraussetzen.

Das alte vor rund 100 Jahren erbaute Feuerwehrhaus, als Holzkonstruktion erstellt, konnte diesen Erfordernissen mehr Rechnung tragen. Bauliche Mängel und zu geringes Platzangebot lösten Überlegungen für eine spürbare Verbesserung der Situation aus. Wie prekär die Lage im alten Spritzenhaus war, zeigt, dass ein mit Schneeketten ausgerüstetes Fahrzeug wegen zu geringer Höhe der Tore nicht in die Fahrzeugboxen einfahren konnte.

Deshalb beschloss der Gemeinderat unter Bürgermeister Siegfried Deubler in seiner Sitzung vom 17.10.1983 den Bau eines neuen Feuerlöschgerätehauses.

Schnelle Einigung erzielte man bei den Neubau- Überlegungen hinsichtlich des Standortes. Der bisherige Platz, zentral gelegen und doch abseits der viel befahrenen Durchgangsstraße, sollte es sein. Die Anbindung des Grundstückes über die Vorwaldstraße und mit Anbindung an die B 309 ist für den Einsatz sehr positiv zu bewerten. Außerdem waren dort bereits große Teile des Grundstückes Gemeindeeigentum.

Die Planung und Bauleitung wurde Architekt Engelbert Steigerwald übertragen.

Nach Abriss des alten Hauses im März 1984 begann man sofort mit dem Neubau.

Das neue Duracher Feuerwehrhaus entstand in herkömmlicher Bauweise als Massivbau. Die Unterbringung der Geräte erfolgt im Wesentlichen in einem erdgeschossigen Flachdachbau. Räumlichkeiten für die Wehrmänner in ausreichender Größe bietet ein zweigeschossiges Bauwerk mit Unterkellerung. Beide Gebäude sind mit einer Schleuse, in der sich die Stiefel- Waschanlage befindet, und dem Schlauchturm verbunden.

Das neue Feuerwehrhaus hat eine Gesamtnutzfläche von knapp 700 qm. Zum Fahrzeugbereich zählen dabei die 228 qm große Halle mit 3 Stellplätzen, die erwähnte Verbindungsschleuse sowie ein Stellplatz für Altgeräte.

Im Werkstattbereich zusammengefasst sind die eigentliche Werkstatt, ein Raum zur Pflege der Atemschutzgeräte und ein Werkstatt- und Benzinlager. Ausreichende Räumlichkeiten bieten sich ferner für die Bekleidungskammer und die Lagerung von Ölbindemitteln.

Zum Mannschaftsbereich des Gebäudes gehören eine Einsatzzentrale, Wasch- und Sanitäreinrichtungen, Garderobe, Abstell- und Lehrmittelraum sowie ein abteilbarer Unterrichtsraum von gut 70 qm.

Der Schlauchtrockenturm ist so konstruiert, dass der Schlauch direkt aus der Schlauchwaschanlage zum Trocknen in den Turm aufgehängt werden kann. Die Schläuche können über einen Aufzug einzeln aufgezogen und heruntergeholt werden, und danach werden sie mit einer speziell konstruierten Maschine wieder zusammen gerollt. In einem Transportwagen können die Schläuche gestapelt werden und mittels Aufzug in die Fahrzeughalle transportiert werden. Stahltreppen sorgen überdies für ein gefahrloses und bequemes Besteigen des Turms.

Am 1. April 1985 war das neue Feuerwehrhaus fertig gestellt, wobei die Wehrmänner durch viel Eigenarbeit zur Fertigstellung beitrugen, insgesamt wurden ca. 2100 Arbeitsstunden sowie über 100 Maschinenstunden geleistet.

Des Weiteren trugen die Floriansjünger mit einem Barzuschuss von 45.000.- DM zur Finanzierung bei.

Bei der Ausstattung der Räume und der Planung des Gebäudes wurden die Empfehlungen des Bayerischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz weitgehend berücksichtigt.

Im Laufe der Jahre haben sich die ANforderungen stark verändert. So wurde mit dem Anbau einer kleinen Lagerhalle im Jahr 2003 mehr Platz geschaffen. Darin finden sich derzeit das Auto der UG-ÜEL, Anhänger, Sandsäcke und die Wechselbeladung für das GW-Logistik.

2014 wurde, auf der Fläche des alten Herz-Geländes, ein weiterer Anbau fertiggestellt. Hinter den drei Toren finden derzeit unter anderem die Oldtimer platz.

2017  Feuerwehr Durach